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schichtkontor

Schichtplan für mehrere Filialen — mit Öffnungs-Meldung aufs Handy

Schichtkontor ist eine Schichtplan-Software für Betriebe mit mehreren Filialen. Sie bekommen eine Mitteilung aufs Handy, sobald eine Filiale öffnet, und eine zweite, wenn zum Schichtbeginn niemand da ist. Dazu gehören Anwesenheit per Handy, Urlaub, Schichttausch und die Lohnliste für jeden Monat.

Für Betriebe mit mehreren Standorten. Eigener Server in Deutschland.

06:58
schichtkontor06:58

Halle Nord geöffnet um 06:58 durch Anna Weber.

schichtkontor08:15

Halle Süd ist um 08:15 noch nicht offen. Geplant war 08:00, Ben Kaya.

60Sekunden-Takt
3Meldewege
1Server je Betrieb

Wie erfahre ich, ob meine Filiale pünktlich geöffnet hat?

Sobald die erste Person in der Filiale auf „Ich bin da" tippt, bekommen Sie die Meldung „Halle geöffnet um 06:58 durch Anna Weber" aufs Handy. Kommt niemand, meldet Schichtkontor nach dem geplanten Schichtbeginn plus der eingestellten Toleranz, dass die Filiale noch nicht offen ist.

  1. Der Mitarbeiter stempelt. Er öffnet Schichtkontor auf dem Handy und tippt auf „Ich bin da". Die Uhrzeit kommt vom Server, nicht vom Handy.
  2. Der Server ordnet den Stempel zu. Er vergleicht ihn mit der geplanten Schicht und, wenn die Filiale das verlangt, mit dem Standort oder dem Anschluss der Halle.
  3. Sie bekommen die Meldung. Wer sie bekommt, legen Sie je Filiale fest: als Mitteilung in der App, per E-Mail oder als SMS.
  4. Bleibt der Stempel aus, meldet die App das auch. Ein Wächter prüft alle 60 Sekunden und schickt einmal je Schicht „noch nicht offen" oder „Schichtbeginn fehlt".

Jede Meldung kommt nur einmal je Schicht, damit das Handy nicht dauernd klingelt. Wer mehrere Filialen hat, kann statt Einzelmeldungen eine Sammlung zu einer festen Uhrzeit wählen: eine Zeile je Halle, grün für offen, rot für noch geschlossen.

Was die Alarmanlage nicht kann

Eine Alarmanlage meldet, dass die Tür aufgegangen ist. Schichtkontor meldet, wer gekommen ist, wann, und ob das zum Schichtplan passt.

Vergleich: Alarmanlage und Schichtkontor
FrageAlarmanlageSchichtkontor
Ist jemand da?Tür wurde geöffnetName der Person
Wann?Uhrzeit der TürUhrzeit und Abweichung zum Plan
War es die richtige Person?neinVergleich mit dem Schichtplan
Es kommt niemand.keine MeldungMeldung „noch nicht offen"
Wie viele sind da?neinZählt gegen die Mindestbesetzung

Was Schichtkontor kann

Sechs Bereiche, die zusammenhängen: der Plan bestimmt, wer wann arbeitet. Die Stempel zeigen, ob es so gekommen ist. Aus dem Plan entsteht die Lohnliste.

Schichtplan

Monatskalender je Filiale, Öffnungszeiten je Wochentag, Nachtschichten über Mitternacht. Vorlagen für eine typische Woche. Offene Zeiten sieht man sofort.

Anwesenheit

Zwei Knöpfe: „Ich bin da" und „Feierabend". Wahlweise nur in der Halle, nur am Hallen-Gerät oder frei. Korrektur nur durch die Leitung, mit Grund.

Meldungen

Öffnung, fehlender Schichtbeginn, Urlaubsanträge. Als Mitteilung aufs Handy, per E-Mail oder SMS. Empfänger je Filiale, sofort oder einmal am Tag gesammelt.

Urlaub

Urlaubskonto je Jahr aus dem Arbeitsvertrag, anteilig bei Eintritt im Jahr. Antrag über das Handy, Entscheidung durch die Leitung, alles im Protokoll.

Schichttausch

Der Mitarbeiter fragt die Kollegen seiner Filiale. Die App prüft Ruhezeit, Stunden und Urlaub. Je nach Einstellung geht der Tausch sofort durch oder die Leitung bestätigt.

Lohnliste

Bezahlt wird nach dem Plan. Am Monatsende steht die Liste fürs Lohnbüro bereit, mit Personalnummer, Stunden, Zuschlägen, Urlaub und Kranktagen.

Wer sieht was

Sichtbarkeit je Rolle
BereichMitarbeiterLeitung
Eigener Schichtplanjaja
Stempelnjaja
Eigene Stempelzeitenneinja
Löhne und Verträgeneinja
Meldungen der Filialenneinja
Statistik je Mitarbeiterneinja

Mitarbeiter sehen ihre eigenen Stempelzeiten bewusst nicht. Sie sind Kontrolle und Aufzeichnung für den Betrieb, keine Grundlage für Diskussionen über einzelne Minuten.

Wie stempeln Mitarbeiter mit dem Handy?

Der Mitarbeiter tippt auf „Ich bin da" und am Ende der Schicht auf „Feierabend". Die Zeit kommt vom Server, nicht vom Handy des Mitarbeiters. Für jede Filiale legen Sie fest, von wo aus gestempelt werden darf.

Überall erlaubt
Für Betriebe, die sich auf ihre Leute verlassen. Der Stempel wird trotzdem mit Zeit und Gerät festgehalten.
Nur in der Halle
Der Stempel geht nur durch, wenn das Handy im eingestellten Umkreis der Filiale ist oder im Anschluss der Halle hängt. Gespeichert wird der Vermerk „im Umkreis", kein Standortverlauf.
Nur am Hallen-Gerät
Ein Tablet oder PC in der Filiale ist einmal angemeldet. Nur an diesem Gerät kann gestempelt werden. Für Betriebe ohne Handy-Nutzung.

Vergessene Stempel trägt die Leitung mit Grund nach. Jede Änderung steht mit Person und Zeitpunkt im Protokoll, das zusammen mit einer Prüfzahl gespeichert wird.

Für welche Betriebe

Schichtkontor ist für Betriebe gebaut, die mehrere Standorte mit festen Öffnungszeiten besetzen müssen: Spielhallen, Wettbüros, Kioske, Bistros, Bäckereien, Tankstellen.

Typisch ist: Früh- und Spätschicht, oft über Mitternacht, wenige Leute je Standort, und die Frage „Hat heute alles pünktlich aufgemacht?" jeden Morgen aufs Neue. Genau dafür gibt es die Öffnungsmeldung.

Doppelkonzession, Sperrzeit, Mindestbesetzung

Spielhallen planen anders als ein Ladengeschäft: An manchen Standorten müssen zwei Personen gleichzeitig da sein, nachts gilt eine Sperrzeit, und wer fehlt, fällt sofort auf. Schichtkontor rechnet damit, statt es dem Planer zu überlassen.

Zwei Konzessionen, zwei Spuren

Für jede Filiale stellen Sie die Mindestbesetzung ein. Steht dort zwei, zeigt der Kalender jeden Tag als zwei getrennte Spuren, eine je Konzession, mit einer gestrichelten Linie dazwischen. Jede Spur bekommt ihre eigene Farbe. Ist eine Spur nicht besetzt, steht dort rot die offene Zeit, und die Übersicht am Morgen meldet „nur 1 von 2".

Wer eine Erlaubnis für eine Verbundspielhalle hat, kennt die Vorgabe: Nach § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Buchstabe b des Landesglücksspielgesetzes Rheinland-Pfalz verpflichten sich die Betreiber, für jede erlaubte Spielhalle mindestens eine Person als Aufsicht vor Ort vorzusehen. Das ist eine Voraussetzung der Übergangserlaubnis für Verbünde, die schon am 1. Januar 2020 bestanden, und keine allgemeine Pflicht für jede Spielhalle. Genau diese Besetzung bildet Schichtkontor im Plan ab.

Sperrzeiten einmal eintragen

Die Sperrzeiten legen Sie einmal zentral je Wochentag fest, bei jeder Filiale gibt es dann den Haken „Sperrzeit gilt". Trägt jemand eine Schicht in die Sperrzeit, kommt eine Warnung und der Eintrag wird im Kalender mit einem Zeichen markiert. Verboten wird nichts, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

In Rheinland-Pfalz beginnt die Sperrzeit für Spielhallen um 2 Uhr und endet um 8 Uhr, an allen Wochentagen gleich. Dazu ist das Spiel ganztags nicht zugelassen am Karfreitag, Ostersonntag, Volkstrauertag, Totensonntag, Allerheiligentag und am 25. Dezember, am 24. Dezember ab 13 Uhr. Ausnahmen sind nicht zulässig (§ 11b Landesglücksspielgesetz Rheinland-Pfalz, GVBl. 2012 S. 166). Andere Länder haben andere Zeiten; in Schichtkontor tragen Sie ein, was für Sie gilt.

Nachtschichten über Mitternacht

Eine Schicht von 17:00 bis 02:00 gehört zum Vortag und deckt die frühen Stunden des Folgetags ab. Der Kalender rechnet das mit, die Stunden landen im richtigen Monat, und die Zuschläge für Nacht, Sonntag und Feiertag stehen in der Lohnliste getrennt.

Schichtkontor ist eine Planungssoftware und keine Rechtsberatung. Die Regeln, die für Ihren Betrieb gelten, tragen Sie selbst ein.

Wo liegen die Daten?

Jeder Betrieb bekommt einen eigenen Server in einem Rechenzentrum in Deutschland, mit eigener Datenbank. Es gibt keine gemeinsame Ablage mit anderen Kunden.

  • Die Verbindung ist verschlüsselt, Passwörter werden nur als Prüfwert gespeichert.
  • Mitarbeiterdaten werden nur im Auftrag des Betriebs verarbeitet. Dazu gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
  • Lohnabrechnungen sieht jeder Mitarbeiter nur nach erneuter Passworteingabe. Jeder Abruf wird protokolliert.
  • Der Standort des Handys wird nur geprüft, wenn die Filiale „nur in der Halle" verlangt, und nur im Moment des Stempelns.
  • Gesichert wird täglich auf dem Server und wöchentlich außer Haus. Updates spielt der Anbieter auf.

So fangen Sie an

In drei Schritten, ohne Vertrag im ersten Monat.

  1. Vorführung anfragen. Wir gehen die Software an Ihren eigenen Filialen durch, etwa eine halbe Stunde.
  2. Probemonat. Ihr Betrieb bekommt seinen Server und seine Adresse. Ein Monat mit echten Plänen und echten Stempeln, kostenfrei.
  3. Weitermachen oder nicht. Passt es, läuft es weiter gegen eine monatliche Miete. Passt es nicht, bekommen Sie Ihre Daten und wir löschen sie bei uns.

E-Mail info@schichtkontor.de

Telefon [Telefonnummer eintragen]

Angebot ausschließlich für Unternehmen und Gewerbetreibende. Alle Preise netto zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer.

Häufige Fragen

Wie erfahre ich, ob meine Filiale pünktlich geöffnet hat?

Sie bekommen eine Mitteilung aufs Handy, sobald die erste Person in der Filiale auf „Ich bin da" tippt: „Halle Nord geöffnet um 06:58 durch Anna Weber". Öffnet niemand, kommt nach dem geplanten Schichtbeginn plus der eingestellten Toleranz die Meldung „noch nicht offen".

Was passiert, wenn zum Schichtbeginn niemand kommt?

Ein Wächter prüft alle 60 Sekunden und meldet den fehlenden Schichtbeginn einmal je Schicht. Die Empfänger legen Sie je Filiale fest, als Mitteilung in der App, per E-Mail oder als SMS. Ist nichts hinterlegt, gehen die Meldungen an alle Administratoren.

Wie stempeln die Mitarbeiter?

Mit zwei Knöpfen: „Ich bin da" und „Feierabend". Die Zeit kommt vom Server. Je Filiale entscheiden Sie, ob überall gestempelt werden darf, nur in der Halle oder nur am festen Hallen-Gerät.

Sehen die Mitarbeiter ihre Stempelzeiten?

Nein. Mitarbeiter sehen ihren Plan, ihren Urlaub und den Stempel-Knopf, aber keine Uhrzeiten ihrer eigenen Stempel. Die Leitung sieht alles in der Statistik und im Kalender.

Braucht man einen App-Store?

Nein. Schichtkontor läuft im Browser. Für Mitteilungen auf dem iPhone legen die Nutzer die Seite einmal auf den Home-Bildschirm, danach kommen die Meldungen wie bei einer App an, auch wenn die App geschlossen ist.

Was ist, wenn ein Mitarbeiter kein Smartphone hat?

Dann stempelt er am Hallen-Gerät. Das ist ein Tablet oder PC, der einmal in der Filiale angemeldet wird. Jeder Stempel von diesem Gerät gilt als „vor Ort".

Wie kommt der Lohn heraus?

Bezahlt wird nach dem geplanten Plan. Daraus entsteht am Monatsende die Lohnliste mit Personalnummer, Stunden, Zuschlägen, Urlaub und Kranktagen, als Bildschirmansicht und als PDF fürs Lohnbüro. Die Stempelzeiten dienen der Kontrolle und der Aufzeichnung der Arbeitszeit.

Wie viele Personen plant Schichtkontor bei einer Doppelkonzession?

So viele, wie Sie je Filiale einstellen. Steht dort zwei, trägt der Kalender zwei Personen gleichzeitig, zeigt jede Konzession als eigene Spur und meldet „nur 1 von 2", sobald eine fehlt. Bei Verbundspielhallen in Rheinland-Pfalz verlangt die Übergangserlaubnis nach § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 Buchstabe b LGlüG für jede erlaubte Spielhalle eine Aufsicht vor Ort. Welche Besetzung Ihr Betrieb braucht, ergibt sich aus Ihrer Erlaubnis.

Welche Sperrzeiten gelten für Spielhallen in Rheinland-Pfalz?

Von 2 bis 8 Uhr, an allen Wochentagen gleich. Ganztags nicht zugelassen ist das Spiel am Karfreitag, Ostersonntag, Volkstrauertag, Totensonntag, Allerheiligentag und am 25. Dezember, am 24. Dezember ab 13 Uhr. Ausnahmen sind nicht zulässig (§ 11b Landesglücksspielgesetz Rheinland-Pfalz). In Schichtkontor tragen Sie die Zeiten Ihres Bundeslandes selbst ein.

Warnt die App vor der Sperrzeit?

Ja. Die Sperrzeiten legen Sie einmal je Wochentag fest, je Filiale können Sie sie abschalten. Trägt jemand eine Schicht in die Sperrzeit, kommt eine Warnung und der Eintrag wird im Kalender markiert. Verboten wird nichts, die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Wo liegen die Daten der Mitarbeiter?

Auf einem eigenen Server je Betrieb in einem Rechenzentrum in Deutschland. Die Daten werden nur im Auftrag des Betriebs verarbeitet, geregelt in einem Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

Was kostet Schichtkontor?

Sie mieten die Software je Betrieb im Monat, mit eigenem Server, Sicherungen und Updates. Der Preis hängt von der Zahl der Filialen ab und wird im Gespräch genannt. Der erste Monat ist kostenfrei.

Kann ich meine bestehenden Pläne übernehmen?

Die Pläne werden neu angelegt, üblicherweise in einer Stunde für den ersten Monat. Eine typische Woche wird einmal als Vorlage gespeichert und dann auf den Monat angewendet. Löhne, Urlaubstage und Personalnummern trägt die Leitung ein.

Wer dahintersteht

Schichtkontor wird von Daniel Gulde entwickelt und betrieben. Die Software ist 2026 aus dem Bedarf eines Betriebs mit vier Spielhallen und einem Bistro entstanden, der seinen Schichtplan bis dahin auf Papier führte.

Verkauft wird sie als Miete je Betrieb: eigener Server, Einrichtung, Updates und Sicherungen inbegriffen. Kein Baukasten mit hundert Einstellungen, sondern eine Software für einen bestimmten Alltag. Wer sie erweitert haben will, spricht mit dem, der sie schreibt.

Stand: 10.09.2026